Interim Finance
Fachliche Verantwortung auf Zeit
Es gibt zwei Gründe, warum Institute externe Unterstützung im Rechnungswesen holen.
Der eine ist Kapazität: eine Vakanz oder zu viele Projekte parallel zum Tagesgeschäft.
Der andere ist Fachlichkeit: ein Sachverhalt, für den intern keine belastbare Meinung existiert, oder ein Standard, den im Haus noch niemand angewandt hat.
Schwerpunkte
Bilanzierung nach IFRS
Für Institute, mit Schwerpunkt auf Finanzinstrumenten und dem Zusammenspiel von Rechnungslegung und aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Konkret in drei Feldern:
- Bankprodukte in SAP – Bank Analyzer, FPSL und die Bilanzierungsanforderungen aus weiteren Vorsystemen in einer S/4HANA-Transformation
- Auslagerung von Prozessen des Rechnungswesens – Prozessbeschreibungen, Kontrolldesign, Schulung neuer Mitarbeiter
- Neuproduktprozess – bilanzielle Würdigung neuer Produkte, Anforderungen an den Verarbeitungsprozess und interne Kontrollen, Testplanung und Abnahme durch das Rechnungswesen
Wie wir arbeiten
Als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, nicht als Personalvermittlung
Das heißt: Wir übernehmen fachliche Verantwortung für das Ergebnis, arbeiten in Ihre Strukturen hinein und vertreten die getroffenen Auffassungen gegenüber Ihrem Abschlussprüfer. Wir customizen keine Systeme, programmieren nicht und übernehmen keine IT-Projektleitung – dafür gibt es bessere Anbieter, mit denen wir regelmäßig zusammenarbeiten.
Einsatzformen: Projektbegleitung mit definiertem Zeitanteil, Übernahme eines abgegrenzten fachlichen Arbeitspakets, oder fachliche Zweitmeinung zu einer bereits getroffenen Auffassung.
Unabhängigkeit
Wir arbeiten nicht für den Abschlussprüfer eines Instituts, bei dem wir im Rechnungswesen mitgewirkt haben. Diese Abgrenzung klären wir vor Auftragsannahme.
Häufige Fragen
Ersetzen Sie unseren SAP-Berater?
Nein. Die Rollen sind komplementär: Der Implementierungspartner baut, wir sagen fachlich, was gebaut werden muss, und prüfen, ob das Ergebnis der Anforderung entspricht. In Projekten ohne diese Trennung entscheidet am Ende die Systemlogik über die Bilanzierung – und nicht umgekehrt.
Was ist der häufigste Fehler bei Auslagerungen?
Der Prozess wird geschnitten, das Kontrollsystem nicht mitgedacht. Danach funktioniert der Ablauf, aber niemand kann belegen, dass er kontrolliert abläuft – und genau darauf zielt sowohl die Aufsicht als auch der Abschlussprüfer.
Gilt das auch für Auslagerungen innerhalb des Konzerns?
Ja. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen gelten auch bei konzerninterner Verlagerung. Erleichterungen betreffen die Ausgestaltung, nicht die grundsätzliche Anwendbarkeit.
Jetzt planen
Für eine erste Projektplanung eignet sich am besten ein gemeinsamer Termin. Für ein absehbares Vorhaben lohnt sich ein frühes Gespräch – die fachliche Konzeption beginnt sinnvollerweise vor dem Projektstart.
